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Start Erste Hilfe Das sollte jeder wissen...
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Einige Tipps die jeder wissen sollte...

 

Die wesentlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte jeder kennen. Aber Vorsicht: Es kommt nicht allein auf die Theorie an. Nur wenn Sie die lebensrettenden Griffe regelmäßig selbst trainieren, gehen sie Ihnen im Notfall auch leicht und sicher von der Hand! Deswegen empfehlen die Johanniter: Mindestens alle drei Jahre mit einem Training oder einem neuen Kurs das Erste-Hilfe-Wissen auffrischen. Und in der Zeit dazwischen helfen Ihnen folgende Tipps auf die Sprünge:

 

 

 

Was immer richtig und wichtig ist! – Das Paket

Wann immer Sie Erste Hilfe leisten, sollten sie vier ganz simple Schritte beherzigen. Mit ihnen können Sie jedem Verletzten helfen – und zugleich die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe verkürzen.
Die Johanniter fassen diese vier Maßnahmen mit dem Begriff „Paket“ zusammen.

1. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren.
2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen.
3. Den Verletzten mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten.
4. Psychische Betreuung: Mit dem Betroffenen sprechen, ihm über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

 

 

Nicht erweckbar? – Stabile Seitenlage

Vor Ihnen liegt ein Verletzter. Er atmet, ist aber nicht erweckbar, also bewusstlos. Jetzt heißt es für Sie, einen kühlen Kopf zu bewahren und Folgendes zu tun:

Der Patient muss in die Stabile Seitenlage gebracht werden. Dazu knien Sie als Helfer neben dem Betroffenen. Kümmern Sie sich zuerst um die Ihnen nahe Körperseite des Verletzten. Winkeln Sie den Arm nach oben ab.
Danach kommt die ferne Seite dran. Hier wird der Arm komplett über den Brustkorb gelegt sowie das ferne Bein angewinkelt.

Jetzt setzen Sie an dem Knie des angewinkelten Beins an und ziehen den Betroffenen zu sich heran. Der Betroffene rollt dann zu Ihnen auf die Seite. Jetzt müssen Sie nur noch den Kopf überstrecken, den Mund öffnen sowie die Hände nah an den Körper des Betroffenen legen.

Zusätzlich zur Stabilen Seitenlage ist es wichtig, die vier Maßnahmen des „Pakets“ zu leisten: Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen, Notruf, Eigenwärme erhalten und psychische Betreuung.

 

 

 

Keine Atmung? – Herzdruckmassage und Beatmung

Der Betroffene ist nicht erweckbar und hat auch keine Atmung mehr. Möglicherweise ist die Haut schon sehr blass oder blau-grau geworden. Jetzt ist Eile geboten!

Eine Herzdruckmassage sowie Beatmung müssen erfolgen. Die Johanniter-Experten sprechen von der „Herz-Lungen-Wiederbelebung“. Drücken Sie dazu dreißig Mal auf die Mitte des Brustkorbs, immer im Wechsel mit zwei Beatmungen – Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nase.

Auch das „Paket“ ist hier wieder zu beachten – also die Maßnahmen, die immer richtig sind. In diesem Fall besonders die wiederholte Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen und der Notruf.

Zwei Besonderheiten gibt es:

Bei Ertrinkenden gilt, sich zunächst selbst zu schützen und deshalb vorrangig den Notruf abzusetzen.

Bei einem Stromunfall ist wichtig, als erstes die Stromzufuhr zur eigenen Sicherheit zu unterbrechen. Danach sollte bei fehlender Atmung die Herz-Lungen-Wiederbelebung erfolgen. Und: Das „Paket“ nicht vergessen!

 

 

 

Probleme in der Brust? – Oberkörper hoch lagern


Es gibt viele Anzeichen, durch die wir erkennen können: Der Verletzte hat Probleme in der Brust. Atemnot, Schmerz, Angst und Panik, veränderte Atemgeräusche, plötzliche Hustenattacken, schneller und eventuell unregelmäßiger Puls oder eine blasse, manchmal auch eine blau-graue Hautfarbe lassen deutlich darauf schließen. Symptome dieser Art können viele Ursachen haben.

Doch in jedem Falle gilt: Der Oberkörper des Verletzten muss erhöht gelagert werden. Enge Kleidung – Krawatten, Hemdknöpfe oder Gürtel beispielsweise ¬– sind unbedingt zu lockern.

In geschlossenen Räumen sollten die Fenster geöffnet werden, damit der Betroffene genug frische Luft bekommt.
Auch hier gibt das „Paket“ wieder die Handlungen vor: Immer wieder die lebenswichtigen Funktionen kontrollieren, Hilfe per Telefon alarmieren, die Eigenwärme des Betroffenen erhalten sowie Fürsorge leisten.

Folgende Besonderheiten gelten in diesen Fällen:

Wenn ein Infarkt oder eine Herzmuskelschwäche vorliegt: Dann können Sie dem Betroffenen helfen, ein vom Arzt zuvor verordnetes Präparat einzunehmen. Meist ist das ein Spray. Gleiches gilt bei Asthma-Patienten. Sie erkennt man häufig an rasselnden Geräuschen, besonders beim Ausatmen.

Wenn ein Insekt im Mund-Rachen-Raum gestochen hat: Hier muss unbedingt von innen und außen gekühlt werden!

Wenn jemand etwas verschluckt hat: Dann hilft husten. Sie können dem Betroffenen dabei helfen, wenn Sie leicht zwischen die Schulterblätter schlagen. Wichtig dabei: Der Oberkörper des Betroffenen sollte nach unten gebeugt sein.

 

 

 

Sichtbare Verletzungen? – Wunden verbinden

Die Hauptfrage bei Verletzungen lautet: Gibt es Wunden? Sie gehen gleich mit drei Gefahren einher: Schmerzen, Blutverlust und Infektionen.

Wichtig bei Wunden: Handschuhe tragen, um sich selbst zu schützen. Danach einen Verband aus keimfreiem, geeignetem Material anlegen.
Bei stark blutenden Wunden wird der verletzte Arm bzw. das verletzte Bein hochgehalten und die zuführende Arterie nach Möglichkeit abgedrückt. Dann legen Sie einen Druckverband an.

Der Betroffene hat blasse, kalte Haut, Schwindel, Übelkeit und einen langsamen oder auch sehr schnellen Puls? Möglicherweise steht er unter Schock. Wenn keine Probleme in der Brust festzustellen sind und auch keine schweren sonstigen Verletzungen, sollte der Betroffene flach gelagert und die Beine leicht angehoben werden.

Fremdkörper in Wunden sollten – wenn möglich – vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Bei größeren und festsitzenden Fremdkörpern kann der Verband mit einer Polsterung, die den Druck auf den Fremdkörper vermindert, darüber angelegt werden.

Die zweite wichtige Frage bei Verletzungen lautet: Hat der Betroffene Schwellungen und Schmerzen an Muskeln, Knochen oder Gelenken? Denn wenn dies der Fall ist, müssen die entsprechenden Körperstellen möglichst ruhig gehalten und mit einem Eispack gekühlt werden.

Und wie immer: Das „Paket“ sollte man dabei haben. Also wiederholt die lebenswichtigen Funktionen kontrollieren, den Notruf nicht vergessen, die Eigenwärme des Verletzten erhalten und – ebenso wichtig – mit diesem sprechen und ihn psychisch betreuen.

 

 

 

Probleme im Kopf? – Kopf hoch lagern


Häufig sind Probleme im Kopf schon deutlich an äußerlichen Verletzungen in diesem Bereich zu erahnen. Ferner klagen Betroffene über Kopfschmerzen, können ihren Körper nur schwer steuern, haben etwa Gedächtnislücken oder eine halbseitige Lähmung.

Die wichtigste Schritte zur Hilfe lauten: Kopf hoch lagern und die vier  Handlungen des „Pakets“ anwenden (Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen, Notruf, Wärme und psychische Betreuung).

Bei einem Schlaganfall sollten die gelähmten Körperteile zusätzlich gepolstert werden.

Bei Betroffenen mit Sonnenstich oder Hitzschlag unbedingt für Schatten sorgen! Zusätzlich muss der Patient gekühlt werden – etwa mit feuchten Umschlägen auf der Stirn und gegebenenfalls Wadenwickeln.

 

 

 

Probleme im Bauch? – Knie- und Nackenrolle


Bei Schmerzen im oder Verletzungen am Bauch ist es notwenig, den Betroffenen mit einer Knie- oder Nackenrolle zu versorgen, um die Schmerzen zu lindern.

Auch wenn es Überwindung kostet – manchmal ist dem Betroffenen dabei zu helfen, sich zu übergeben.
Bei offenen Bauchverletzungen muss die Wunde versorgt werden.

Und wie immer gilt: Das ‚Paket’ nicht vergessen, jenes Bündel aus vier Handlungen, die immer richtig sind (Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen, Notruf, Wärme und psychische Betreuung).

Zwei Besonderheiten gibt es zu berücksichtigen:

Ist der Betroffene insulinpflichtiger Diabetiker und in eine Unterzuckerung geraten, benötigt er zusätzlich unbedingt Traubenzucker!

Hat sich jemand vergiftet, sollte man die Reste des Giftes sicherstellen und dem Rettungsdienst übergeben. Parallel zum Notruf kann man sich auch an die Giftinformationszentrale (regional unterschiedliche Nummer) wenden.

 
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