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Start Feuerwehrtexte "Gott zur Ehr´ dem Nächsten zur Wehr"
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"Gott zur Ehr´ dem Nächsten zur Wehr"

 

Was drängt sich durch die Straßen das Volk in finstrer Nacht?

Der Thürmer hat geblasen, die Trommel Lärm gemacht.

Aus jenes Hauses Zinnen eine Flamme steigt empor.

Das Feuer wütet innen, schwarz quillt Rauch hervor.

Doch in des Volkes Mitte von Männern eine Schar

zieht hin mit schnellem Schritte zur Stelle der Gefahr.

Die blanken Helme blitzen im hellen Flammenschein,

die Wucht der Feuerspritzen beschließt die langen Reihn.

Schon schwingt in hohem Bogen die aufgejagte Fluth

und zischen Wasserwogen im Kampf mit Feuers Gluth.

Laut jammert mit ihrem Kinde ein Weib am Fensterstab,

sie klettern hinauf geschwinde und holen sie herab.

Die Axt bedrängt die Flammen, daß das Gebälk erkracht.

Nun bricht der First zusammen, da sinkt des Feuers Macht.

Kein Lärmen ist und Stören, sie löschen ruhig fort,

Signal nur läßt sich hören und das Kommandowort.

Und wie sich vor dem Morgen allmählich neigt die Nacht,

da ist ein Ziel der Sorgen und Alles ist vollbracht.

Wer hat so unermüdet mit Arbeit ernst und schwer

die Stadt vor Noth behütet?


Es war die Feuerwehr.

(Augsburger Anzeigenblatt,

4. August 1861,

unbekannter Verfasser)

 

 

 
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